Christian IV. Herzog von Pfalz-Zweibrücken

Glanrind und andere schöne Künste

Ein großer, schön geschnittener Raum mit drei Segmentbogenfenstern vermittelt einen authentischen Eindruck barocken Raumgefühls. Das Zimmer greift auch in seiner Einrichtung Elemente aus der Zeit Christians des IV. auf.  Ein Schrank und eine Kommode sind originale Antiquitäten aus dem 18. Jahrhundert. Ein originaler Einbau-Sekretär aus dem Haus beflügelt vielleicht Ihre Phantasie beim Briefeschreiben… Historie wird hier erlebbar.

Die Linie der »Meisenheimer Wittelsbacher« wurde durch Stefan I. Herzog von Pfalz-Zweibrücken begründet, der in der Schlosskirche begraben ist und in Meisenheim regierte. Neben allen bayerischen Königen entstammen auch die schwedischen Könige Karl X., Karl XI. und Karl XII. diesem Geschlecht. Im 18. Jahrhundert war Christian IV. ein Nachfolger, der das Herzogtum prägte. 1740 trat er mit nur 18 Jahren die Regierung an. Vorher lebte er ein Jahr am französischen Hof. Er zeigte großes Interesse an Malerei, Musik, Literatur und Architektur und gilt als großer Förderer von Kunst und Handwerk. In Meisenheim kam es unter seiner Herrschaft zu Verbesserungen der Infrastruktur und zahlreichen Bauprojekten, die die Handschrift seines Landbaudirektors, des Meisenheimers Philipp Heinrich Hellermann, zeigen. Hierzu gehört auch der Meisenheimer Hof, dessen elegante Rokoko Fassade und das Walmdach in seinem Stil gebaut sind. Unter Christian IV. wurde zur Förderung der Landwirtschaft der Keddarterhof als Pfalz-Zweibrückisches Mustergut errichtet. 1773 wurde hier das Glanrind gezüchtet, dessen hervorragendem Fleisch Sie in unserem Restaurant begegnen können. Christian IV. starb 1775 auf Schloss Pettersheim.

Pro Nacht für 2 Personen ÜF 149 €
Bei Einzelbelegung ÜF 109 €
     
Halbpension mit einem abendlichen 4-Gang Menü:    
48 € pro Person    
(78 € mit Weinbegleitung pro Person)