ZIMMERWELTEN.
Allgemeine Annehmlichkeiten:
PARKPLATZ
WLAN
1 FLASCHE WASSER
AUF DEM ZIMMER
NICHTRAUCHER-
ZIMMER
BODENGLEICHE
DUSCHE
FLACHBILD-TV
HOLZDIELEN
KOSTENFREIE
PFLEGEPRODUKTE
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Klassik Zimmer | Komfort Zimmer | Junior Suites | Appartements
Klassik Zimmer
ca. 20 m²
Stilvolle Geborgenheit auf den ersten Blick: Unsere individuellen Klassikzimmer (ca. 20m²) vereinen zeitlose Eleganz mit behaglichem Komfort. Ein großes, bequemes Doppelbett, Flachbild-TV, ein Schreibtisch samt Stuhl und ein modernes Badezimmer mit bodengleicher Dusche. Ideal für Reisende, die das Wesentliche schätzen.
Goldloch
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Echte Bodenschätze ...
Das „Goldloch“ ist ein helles, Ruhe und Klarheit ausstrahlendes Zimmer, dessen prägende Dekoration ein vergoldetes Objekt des Berliner Glaskünstlers Harald Floren ist. Seinen Namen hat dieses Zimmer von einem legendären Weinberg.
Im Jahr 1901 wurden im preußischen Gebietsteil der Nahe die Weinberge in drei Grundsteuerkategorien eingeteilt. Bereits zu dieser Zeit gehört die Weinlage Dorsheimer Goldloch zu den Lagen Erster Klasse. In der ganz nach Süden ausgerichteten Steillage besteht der Boden unter einer dünnen Lehmschicht aus Konglomeraten des Rotliegenden durchsetzt mit Kieselsteinen. Die Herkunft des Namens ist von vielen Legenden umrankt: So heißt es, dass hier im 17. Jahrhundert nach Gold gegraben wurde. Andere Deutungen verweisen auf das Gold, dass mit dem Wein der Spitzenlage verdient wurde. Ein großer Teil des Goldlochs gehört dem ehrwürdigen Schlossgut Diel. Rieslingweine aus dem Goldloch wurden unter Armin Diel, dem unermüdlichen Botschafter großer Naheweine, in aller Welt berühmt.
Boos von Waldeck
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Sagenhafte Ritter – fabelhafte Brände
In diesem hochgelegenen Zimmer genießen Sie den Blick in die Meisenheimer Altstadt und auf den malerischen Boos von Waldeckschen Adelshof.
Die Familie Boos von Waldeck ist ein rheinisches Uradelsgeschlecht, das über viele Jahrhunderte die Geschicke der Stadt Meisenheim und ihrer Region mit geprägt hat. In kaum einem deutschen Sagenbuch fehlt der legendäre Ritterstiefel Trunk: Durch die gegen den Rheingrafen gewonnene Wette, einen riesigen Stiefel Weines zu leeren, soll das Dorf Hüffelsheim an die Familie Boos von Waldeck gelangt sein. Historisch verbürgt ist der Besitz der Familie an dem Boos von Waldeckschen Hof in Meisenheim, den Sie aus dem Fenster Ihres Zimmers erblicken können. Von 1422 an belegen Urkunden die Rechte an dem Hof durch die Familie. Wahrscheinlich aber sind diese wesentlich älter. Die Ursprünge des Gebäudes dürften bis ins 12. Jahrhundert zurück reichen. Der Adelshof blieb bis Anfang des 19. Jahrhunderts im Besitz der Boos von Waldeck. Das hier abgebildete Relief aus unserem Rittersaal zeigt Simon den II. Boos von Waldeck, der im 16. Jahrhundert unseren Hof bewohnte. Besuchen Sie den Boos von Waldeckschen Hof, der ein Baudenkmal von Rang und ein historisches Kleinod ist. Zum Besitz der Familie Boos von Waldeck gehörte auch die Burg Montfort, Namenspatin des wichtigen Burgunderweinberges unseres verbundenen Weingutes Disibodenberg. Wie wäre es mit einem Spätburgunder Montfort als Schlummertrunk oder doch lieber einen Meisenheim Nr. 1 aus unserer Boos von Waldeckschen Hofbrennerei?
Götz Nachtigall
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Rokokodichter in Meisenheim
In diesem gemütlichen Zimmer finden Sie einen gotischen Wandschrank mit einem Portrait des Namensgebers sowie Einrichtungsgegenstände des 18. Jahrhunderts.
In lauen Frühlingsnächten hört man im Meisenheimer Hof die Nachtigallen schlagen. Dies erinnert uns daran, dass einst hier in der Obergasse ein bedeutender deutscher Dichter gelebt hat, dem kein geringerer als Johann Gottfried von Herder den Beinamen „Nachtigall“ gab. Johann Nikolaus Götz, 1721 in Worms geboren, studierte Theologie in Halle und gehörte in dieser Zeit dem von ihm mit begründeten „Halleschen Dichterbund“ an. Er wurde ein führender Vertreter der nach dem griechischen Dichter Anakreon benannten Anakreontik, einer charakteristischen Rokoko-Dichtung. Nach bewegten Wanderjahren wurde Götz 1754 Inspektor in Meisenheim. Er lebte nur wenige Meter von hier entfernt in dem Lutherischen Amtshaus in der Obergasse 19. Es bestand eine familiäre Bindung nach Meisenheim, denn schon sein Vater sowie auch sein Großvater waren Oberpfarrer in Meisenheim. Von hier zog er nach Winterburg am Soonwald. Dem Hunsrückstädchen blieb er treu, er wirkte dort zuletzt als Superintendent, auch wenn er von Freunden ermuntert, eine Übersiedlung nach Berlin erwogen hatte. Er starb 1781. Götz, geschätzt und gelobt u.a. vom Preußenkönig Friedrich dem Großen, Goethe, Lessing, Wieland, Mörike, war ein Dichter mit formgewandten, bildhaften und melodischen Versen. Zahlreiche Komponisten vertonten Werke von Götz, auch Joseph Haydn. Seine Übersetzungen aus dem Griechischen sowie dem Französischen sind bedeutend. Gleichwohl ist er heute fast vergessen, nicht zuletzt, weil die meisten seiner Gedichte zu Lebzeiten anonym erschienen. Eine Konzession, die der Dichter, dessen Werk auch freigeistige und frivole Züge trägt, wegen seiner Stellung als Amtsperson der „lutherischen Orthodoxie“ machte.
Für einen Tag im Meisenheimer Hof eignen sich als Motto die Götz‘ schen Zeilen aus seinem Gedicht „Der Vergnügsame“:
„Frei, vom verzehrenden Neide,
Von Unvergnügsamkeit frei,
Weiß ich, dass heutige Freude
Ein Quell der morgigen sei.“
Frühlingsplätzchen
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Der Frühling in Flaschen
Dieses heitere, charmante Zimmer ist lichtdurchflutet und hat einen direkten Zugang zur schönen Terrasse. Geprägt ist es durch die originale Wandmalerei der Freiburger Künstlerin Kathrin Leinfelder.
Kurz vor der Weinbaugrenze an der oberen Nahe finden sich in Monzingen noch einmal mit Halenberg und Frühlingsplätzchen Spitzenlagen, die zu den allerbesten des Gebietes gehören. Der schöne Name Frühlingsplätzchen ist ein seit Jahrhunderten überlieferter Name und erklärt sich durch das Mikroklima. Hier schmilzt der Schnee besonders früh, der Frühling ist lang und ausgeprägt. In vielen Jahren gewährt dies einen Vegetationsvorsprung als Basis voll ausgereifter Weine. Der Boden ist schiefrig, steinig und mehr oder weniger mit rotem Lehm des Rotliegendem durchsetzt. Die Weine aus dem Frühlingsplätzchen weisen eine saftig, würzige Art auf. Prädestiniert ist die Lage für den Riesling und „der“ Erzeuger im Frühlingsplätzchen ist das Haus Emrich Schönleber. Familie Schönleber steht für Rieslinge der internationalen Spitze aus einem wunderbaren Weinberg.
Kupfergrube
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Eine Mine flüssigen Goldes
In diesem schönen Eckzimmer finden Sie eine mit echtem Kupfer belegte Wand. Sie ist Reminiszenz an die berühmte Weinbergslage „Kupfergrube“.
Im wildromantischen Felsdurchbruch an der mittleren Nahe gab es zahlreiche Minen, z.B. auch für Edelsteine, Silber und Kupfer. Die Lage Schlossböckelheimer-Kupfergrube weist auf ein solches Bergwerk hin. Im 19. Jahrhundert entdeckte der preussische Staat die besondere Qualität dieses Terroirs für Spitzenweine und errichtete die königlich- preussische Weinbaudomäne, deren Herzstück die Kupfergrube wurde. Sie ist mit unglaublichem Aufwand entstanden, denn in Handarbeit wurde das Terrain mit tausenden Tonnen Gestein aufgefüllt und grandiose Weinbergsterrassen angelegt. Die steile Südlage besteht aus Melaphyr und vulkanischem Eruptivgestein von eingebrachtem Carbonschiefer überdeckt. Für Jahrzehnte war die „Domäne“ der Qualitätsmaßstab für die Nahe und ein innovatives Flaggschiff des deutschen Rieslings. Heute als „Gut Hermannsberg“ privatisiert, werden in der Kupfergrube durch dieses Haus aber auch den „jungen“ Spitzenbetrieb Schäfer-Fröhlich strahlende Rieslinge von ganz eigener Art erzeugt.
Kloster Disibodenberg
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Im Weinberg der heiligen Hildegard
Hier sind Sie im Giebel des Hauses, nahe am Himmel. Dieses Zimmer strahlt Spiritualität und Ruhe aus. Ein schlichter Barockschrank sowie ein Tisch, der einst im Meisenheimer Kloster den Mönchen diente und viele weitere Details werden Sie ebenso wie der schöne Blick aus den Fenstern inspirieren.
Die Lage Odernheimer Kloster Disibodenberg ist von alters her eine berühmte Rieslingsteillage, nach Vinum „eines der großen deutschen Terroirs“, die Lage wird auch vom Gault Millau unter die besten Weinberge der Nahe gezählt. Das Kloster direkt über dem Weinberg erlangte kulturgeschichtliche Weltgeltung, weil Hildegard von Bingen hier über vierzig Jahre lebte und wirkte. Im Disibodenberg besitzt das Weingut Klostermühle Odernheim das Herzstück mit dem weithin sichtbaren Weinbergshaus, das 1811 errichtet wurde. Es ist das Wahrzeichen des Gutes. Der Boden der ganz nach Süden ausgerichteten Steillage besteht aus Tonschiefer und Sandstein. Die unweit gelegene Flussaue sorgt für ausgleichendes Klima. Der Weinberg ist eine idealtypische Rieslinglage. Die Weine aus der Lage Kloster Disibodenberg zeichnen sich durch feinste Frucht und eine mineralische Art aus, die Kraft und Eleganz verbindet.
Glankajüte
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Maritimes aus Meisenheim
Die Glankajüte ist das kleinste Zimmer unseres Hotels und dennoch besonders beliebt. Die Einrichtung setzt maritime Akzente. Sie schlafen in einer Doppelkoje. Ein originaler Rettungsring und das historische Steuerrad eines Rheindampfers bieten das passende Dekor.
Nein, schiffbar war er nie, der Glan. Unser 90 km langes Flüsschen ist aber immerhin das größte pfälzische Gewässer. Er durchfließt Meisenheim und mündet unter unseren Weinbergen am Disibodenberg in die Nahe. Wie mancher bedeutende Fluss ist der Glan männlich (der Nil, der Amazonas, der Mississippi, der Rhein, der Glan …). Sein Name ist aus dem Keltischen abgeleitet. Glanos hieß der keltische Wassergott und Glan ist Synonym für glänzend. Gold wurde in ihm gewaschen und bis heute findet man schöne Achate in seinem Bett. Seit den Zeiten der Römer ist der Glan intensiv genutzt. An vielen Wehren werden Mühlkanäle abgeleitet. Fischreich ist das Flüsschen. Forellen und Äschen an schnell fließenden Strecken unterhalb der Wehre, Karpfen, Hechte und Aale in den träge fließenden Teilen oberhalb. Seemännische Vergnügungen bieten heute Kähne und Kanus. Doch die Meisenheimer nutzten den Oberglan früher auch für ambitioniertere Wasserspiele. Südseegesänge und Opernarien erklangen von Floßbühnen und sogar eine veritable venezianische Gondel kreuzte um 1900 in den Lagunen des Oberglans.
Wenn Sie heute Nacht das Fenster öffnen, hören Sie vielleicht leises Rauschen vom Wehr. Die Wasser des Glans fließen letzten Endes in die Weiten des Atlantiks.
Träumen Sie gut.
Komfort Zimmer
ca. 25 m²
Mehr Raum zum Wohlfühlen. Unsere Komfortzimmer (ca. 25m²) verbinden stilvolles Ambiente mit zusätzlichem Platz und hochwertiger Ausstattung. Entspannen Sie in einer separaten Sitzgelegenheit und lassen Sie bei einem Glas Wein und guten Gesprächen den Abend ausklingen. Das Zimmer bietet ein bequemes Doppelbett, viel Platz und ein modernes Badezimmer mit bodengleicher Dusche.
Christian IV.
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Christian IV. Herzog von Pfalz-Zweibrücken
Glanrind und andere schöne Künste
Ein großer, schön geschnittener Raum mit drei Segmentbogenfenstern vermittelt einen authentischen Eindruck barocken Raumgefühls. Das Zimmer greift auch in seiner Einrichtung Elemente aus der Zeit Christians des IV. auf. Ein Schrank und eine Kommode sind originale Antiquitäten aus dem 18. Jahrhundert. Ein originaler Einbau-Sekretär aus dem Haus beflügelt vielleicht Ihre Phantasie beim Briefeschreiben… Historie wird hier erlebbar.
Die Linie der »Meisenheimer Wittelsbacher« wurde durch Stefan I. Herzog von Pfalz-Zweibrücken begründet, der in der Schlosskirche begraben ist und in Meisenheim regierte. Neben allen bayerischen Königen entstammen auch die schwedischen Könige Karl X., Karl XI. und Karl XII. diesem Geschlecht. Im 18. Jahrhundert war Christian IV. ein Nachfolger, der das Herzogtum prägte. 1740 trat er mit nur 18 Jahren die Regierung an. Vorher lebte er ein Jahr am französischen Hof. Er zeigte großes Interesse an Malerei, Musik, Literatur und Architektur und gilt als großer Förderer von Kunst und Handwerk. In Meisenheim kam es unter seiner Herrschaft zu Verbesserungen der Infrastruktur und zahlreichen Bauprojekten, die die Handschrift seines Landbaudirektors, des Meisenheimers Philipp Heinrich Hellermann, zeigen. Hierzu gehört auch der Meisenheimer Hof, dessen elegante Rokoko Fassade und das Walmdach in seinem Stil gebaut sind. Unter Christian IV. wurde zur Förderung der Landwirtschaft der Keddarterhof als Pfalz-Zweibrückisches Mustergut errichtet. 1773 wurde hier das Glanrind gezüchtet, dessen hervorragendem Fleisch Sie in unserem Restaurant begegnen können. Christian IV. starb 1775 auf Schloss Pettersheim.
Karl XII.
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Karl XII. - König von Schweden
Nordlicht über Meisenheim
Ein schöner herrschaftlicher Raum mit historischer Aura, die durch wertvolle Möbel, zum Beispiel einem Barock-Schrank aus der Zeit um Siebzehnhundert, originale Kunst und einen uralten Parkettboden geprägt wird. Das Bett ist natürlich in schwedisch-grün.
Die Linie der »Meisenheimer Wittelsbacher« wurde durch Stefan I. Herzog von Pfalz-Zweibrücken begründet, der in der Schlosskirche begraben ist und in Meisenheim regierte. Neben allen bayerischen Königen entstammen auch die schwedischen Könige Karl X., Karl XI. und Karl XII. diesem Geschlecht. Karl XII. wurde 1682 in Stockholm geboren. Die Bilanz seiner Regierung ist zwiespältig. Als Feldherr im großen nordischen Krieg steht er für Aufstieg und Fall Schwedens als europäischer Großmacht. In der Zeit als Meisenheim zu Schweden oder wie es die Meisenheimer sehen, Schweden zu Meisenheim gehörte, wurde das Herzogtum durch Gouverneure fortschrittlich verwaltet. Er selbst besuchte nie Meisenheim, jedoch weilte der von ihm protegierte polnische Exilkönig Stanislaus Leszczynski mehrfach in der Glanstadt. Seine Feste sind bis heute Legende. Karl XII. starb 1718 bei der Belagerung von Fredrikshald.
Kapellenberg
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Kapellenberg
Die sanfte Kraft der Mineralien
Ein Ölgemälde von Robs Mayer im Stil der klassischen Moderne setzt in diesem großzügigen Zimmer, dass Kraft und Ruhe ausstrahlt, einen besonderen Akzent. Hier schlafen Sie besonders gut, bevor Sie vielleicht am nächsten Morgen zu einem Spaziergang in den Weinberg Kapellenberg aufbrechen …
In einem Seitental oberhalb Odernheims befindet sich in malerischer Lage der Weinberg „Kapellenberg“. Er gruppiert sich um die Ruine einer Filialkapelle des Klosters Disibodenberg. Die Weinlage folgt dem Verlauf des Berges von Südwesten- nach Südosten in kleinen Wellen, so dass Mulden eine unterschiedliche Ausbildung des Mikroklimas bewirken. Hoch über der Nebelgrenze gelegen ist die Lage für Frühburgunder prädestiniert, der neben dem Gewürztraminer hier in besonderer Qualität angebaut wird. Das Terroir, Tonschieferverwitterung über Melaphyr, prägt die mineralische Art der im Kapellenberg gewachsenen Weine. Das Weingut Klostermühle Odernheim hat die Lage nahezu im Alleinbesitz.
Im Kino
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Hier im Kino
Ihr eigenes Programm
Im „Kino“ haben sie ein Haus für sich. Der separate Zugang führt Sie in ein modernes Gebäude an der Stelle des ehemaligen Bühnenhauses. Durch das Panoramafenster sehen Sie in den alten Kinosaal und Accessoires aus dem Kino versetzen Sie in die 1950er Jahre: originale Kinoplakate und eine originale Sitzreihe aus dem Kinosaal. Trotz der historischen Panikbeleuchtung werden Sie wunderbar schlafen.
Im 19. Jahrhundert konnte Meisenheim über die Stadtmauer hinaus wachsen. Unser Hotel war damals eine Gaststätte und Brauerei. Seine Besitzer nutzten um 1860 die Gelegenheit, um einen ansehnlichen Festsaal vor der Stadtmauer zu errichten. Sie schlafen hier über dem ehemaligen Bühnenhaus und schauen auf seine klassizistische Umfassungsmauer. Ab den 1930ger Jahren diente dieses nach seinem damaligen Besitzern als „Schwinnscher Saal“ bezeichnete Gebäude auch als das Meisenheimer Kino. Klassische Konzerte, burleske Bälle, Turnfeste und Theater, der Saal hat vieles gesehen. Das Kino war für die Meisenheimer ein Ort zum träumen. Glamour und Abenteuer … Vielleicht träumen Sie hier von Winnetou oder doch von Audrey Hepburn?
Hildegard von Bingen
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Hildegard von Bingen
Gestalt der Weltkulturgeschichte
Ein schönes großzügiges Zimmer in dem z. B. ein Meisenheimer Nussholz-Biedermeierschrank und ein originales Gemälde der Freiburger Künstlerin Kathrin Leinfelder, das von Hildegard von Bingen inspiriert wurde, Akzente setzen.
Wie viele Menschen des 12. Jahrhunderts kennen sie mit Namen? Vor 900 Jahren lebte in dem Kloster Disibodenberg über unserem gleichnamigen Weinberg eine Gestalt der Weltkulturgeschichte, die nicht in wenigen Worten erfasst werden kann. Als Frau ist sie mit Leben und Werk eine singuläre Erscheinung. Hier auf dem Disibodenberg sah sie das „lebendige Licht“, interpretierte als Prophetin das Wort Gottes und widmete sich tiefgründig vielfältigen Themen. Sie war bedeutende Komponistin und beschäftigte sich grundlegend mit Medizin und Pharmazie. Von den Fischen im Glan bis zum Kosmos reichten ihre Interessen. Bei Päpsten und Würdenträgern wie Kaiser Friedrich Barbarossa oder Bernhard von Clairvaux stand sie im höchsten Ansehen. Sie verstarb am 17. September 1179 in ihrem 82. Lebensjahr. Bis heute hat Hildegard von Bingen eine ungeheure Popularität, leider vielfach auf dem Niveau von Kräuterhexe und Musikantenstadl. Umso mehr: Ein Ort am Glan war einmal Zentrum christlicher Geistesgeschichte. Vielleicht entdecken Sie in der Stille des Disibodenbergs die Kraft Gottes, wie einst Hildegard von Bingen.
Hermannshöhle
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Die Hermannshöhle
Weltkulturerbe für großen Riesling
Die „Hermannshöhle“ ist ein schöner großzügiger Raum (nicht höhlenartig…) im Haus hinter der Stadtmauer. Sie finden hier ein schönes altes Parkett, uralte Deckenbalken aus Eiche und eine gemütliche Couch, die in ein wunderbar bequemes Bett verwandelt werden kann.. Wenn Sie mit Familie oder Freunden kommen bietet es sich an, „Hermannshöhle“ und „Bastei“ gemeinsam zu mieten. Sie haben dann ein ganzes Haus für sich!
Seit über 100 Jahren ist die Niederhäuser Hermannshöhle die am höchsten bewertete Lage im preußischen Teil der Nahe. Sie wurde damit Richtschnur für die Bewertung aller anderen Weinberge des Gebietes. Namensgeber dieses monumentalen Weinbergs ist ein kleiner Bergwerksstollen („Höhle“) aus dem Mittelalter, der sich im unteren Teil des Berges befand. Das „Hermann“ ist von „Hermes“, dem römischen Schutzgott der Boten und Reisenden abgeleitet und wahrscheinlich Hinweis auf eine alte Kultstätte. Schon in römischer Zeit erlebte der Weinbau an der Nahe eine Blüte. Die Böden der Hermannshöhle sind größtenteils aus schwarzgrauem Schiefer, vermischt mit vulkanischem Eruptiefgestein, Porphyr und Kalkstein. Seit den 70ger Jahren des 20. Jahrhunderts ist Helmut Dönnhoff bedeutender Besitzer in der Hermannshöhle und genialer Interpret seiner Rieslinge, grandioser Weine sowohl in der Ausprägung trockener großer Gewächse wie edelsüßer Prädikate.
Bastei
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Bastei
Eine Festung bester Rieslinge
Auf der anderen Seite unseres Innenhofes liegt das Haus hinter der Stadtmauer, die Anfang des 14. Jahrhunderts errichtet wurde. Ein Stück von ihr gehört zu unserem Hotel. Sie betreten das Haus durch die Stadtmauer. Hinter dem „festungshaften“ Eingang liegt dieses großzügige Zimmer, dass unter anderem mit einem originalen Barockschrank aus der Zeit um Siebzehnhundert und einem Ölgemälde von Robs Mayer ausgestattet ist. Wenn Sie mit Familie oder Freunden kommen bietet es sich an, „Hermannshöhle“ und „Bastei“ gemeinsam zu mieten. Sie haben dann ein ganzes Haus für sich!
Der Name „Bastei“ bezieht sich auf die Lage Traiser Bastei Sie liegt am Fuß des spektakulären Rotenfels, der höchsten Steilwand in Deutschland nördlich der Alpen. Die Zinnen-Formationen der Felsen oberhalb des Weinbergs gaben ihm seinen Namen. Die Felswand bietet Kulisse und Rahmen für große Weine aus einem kleinen Weinberg. Die Rieslingreben wurzeln tief im Ryolithgeröll. Das Felsmassiv stellt einen riesigen Wärmespeicher dar, nur wenige Meter entfernt fließt die Nahe und sorgt für Temperaturausgleich. Der Name Bastei ist untrennbar mit dem Hause Crusius verbunden. Der vorbildliche Traditionsbetrieb mit höchstem Qualitätsanspruch erzeugt heute unter Leitung von Dr. Peter Crusius in der Bastei einzigartige Rieslinge von packender Mineralität.
Puricelli
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Puricelli
Dolce Vita in Meisenheim
Ein schönes großzügiges Zimmer von besonderem Charme, stuckierte Meisen, ein wertvoller Nussholzschrank und ein Portrait von Franziska Puricelli und andere Accessoires versetzen Sie in die Zeit des Biedermeiers.
Die Kulturgeschichte Europas ist eine Geschichte von Wanderung und Austausch: Zahlreiche Meisenheimer Familien wanderten aus, zum Beispiel nach Amerika oder als Mitgründer des heutigen Berliner Stadtteils Müggelheim nach Preußen – auch Einwanderung setzte immer wieder Akzente. Ein besonderes Kapitel sind die „Italiener Meisenheims“. Nach 1700 siedelten sich Angehörige der Familien Cetto, Vacano und Braquetti aus Oberitalien in Meisenheim an. Ihnen folgte Giacomo Antonio Puricelli, der sich in Deutschland Jakob Anton Puricelli nannte, und der Stammvater der Industrieellenfamilie Puricelli wurde, die in der Wirtschaftsgeschichte des Rheinlandes eine bedeutende Rolle gespielt hat. Vor allem mit Gießereien und Kohlegruben, aber Puricellis gründeten auch zum Beispiel Gaswerke in Mainz und Krefeld, Ursprung der dortigen Stadtwerke. Jakob Anton Puricelli ist seit 1750 in Meisenheim nachweisbar. Er betätigte sich erfolgreich als Großhändler für Gewürze, Wein, Öl, etc. Die der katholischen Minderheit angehörigen Puricellis heirateten in ansässige Bürgerfamilien ein und prägten über vier Generationen bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts die Stadtgeschichte mit. Wobei wie gesagt, Ihre Bedeutung weit über Meisenheim hinausging. Sicher mehr harte Arbeit als Dolce Vita… Das prächtige Haus in der Untergasse 40, das von Johann Baptist Puricelli 1823 errichtet wurde, zeugt bis heute von den Puricellis. Etwa zeitgleich mit der Errichtung dieses Hauses wurde unser Kochhaus grundlegend von Carl Dorn modernisiert. Vielleicht haben die beiden in einem Biedermeier-Garten am Glan zusammengesessen und sich über die Gestaltung der klassizistischen Fassaden und zweckmäßige Grundrisse ausgetauscht. Harte Arbeit ja, aber sicherlich ging es dann auch bald um die Frage des Abendessens … also auch Dolce Vita in Meisenheim …
Langenberg
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Langenberg
Neue Burgunderhorizonte
In diesem großzügigen Zimmer, setzt ein wertvoller Barockschrank einen schönen Akzent. Hier finden Sie auch originale Landkarten aus dem 18. Jahrhundert. Vielleicht planen Sie damit Ihren Ausflug nach einem gutem Frühstück im Meisenheimer Hof, z. B. auf den Langenberg?
Der Langenberg ist ein jahrhundertealter Weinberg in Odernheim. Heute im Alleinbesitz des Weinguts Klostermühle Odernheim. Der recht hoch gelegene, nach Süden ausgerichtete Steilhang schließt sich östlich an die Lage Kappellenberg an. Namensgebend ist wohl die langgezogene Geländeformation. Schiefer-Verwitterungsboden mit teilweise vulkanischem Untergrund prägen das Terroir. Schon in den 1970er Jahren wurde der Weinberg durch die Experten Hans Ambrosius und Bernhard Breuer als einer der besten Weinberge in der Region eingeschätzt. Nachdem das Weingut Klostermühle Odernheim die Flächen arrondiert hat und heute die Lage im Alleinbesitz hält, wurde sie mit Pinot Noir Reben neu bepflanzt. Hier wachsen große Burgunder … Vielleicht fragen Sie heute Abend nach einem „Langenberg“ zum Glanvieh in unserem Restaurant. Die Rinder grasen im malerischen Gegenhang des Weinbergs.
Das Dellchen
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Das Dellchen
Ein Gipfel des Rieslings
Dieses romantische Zimmer strahlt mit seinen Holzbalken besondere Gemütlichkeit aus. Im großzügigen Bad mit Wanne haben Sie einen weiten Blick über die Dächer der Meisenheimer Altstadt.
Im wild romantischen Felsental der Nahe zwischen Norheim und Niederhausen befindet sich das Dellchen. Dieser Weinberg ist seit Jahrhunderten legendär. Sein Name leitet sich von den muldenförmigen Einbuchtungen am Fuß der Vulkanfelsen her. Das Terroir besteht aus Vulkangestein und Schieferverwitterung. Klimatisch ist das Dellchen besonders begünstigt. Die gesamte Fläche ist mit Riesling bestockt. Die Weine haben eine ganz eigene Charakteristik. Neben dem Weingut Dönnhoff ist besonders das 1575 gegründete Weingut Jakob Schneider als Erzeuger erstklassiger "Dellchen Rieslinge" zu nennen. Schneider erzeugt hier Jahr für Jahr mineralische Spitzenweine, die zu den besten der Nahe und damit der Welt gehören.
Junior Suites
ca. 25 m²
Unsere Junior Suiten (ca. 30m2) vereinen historischen Charme mit modernem Luxus. Großzügig geschnitten, bieten sie einen gesonderten Wohnbereich mit komfortablen Sesseln oder einer gemütlichen Couch. Im separierten Schlafbereich sind Sie im großen Doppelbett bestens gebettet. Unser Plus für Familien: Das Sofa kann zu einem vollwertigen Doppelbett umfunktioniert werden. Unsere großzügigen Tageslichtbäder sind mit einer bodengleichen Dusche ausgestattet und bieten z.T. eine zusätzliche Wanne.
Elisabeth Suite
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Elizabeth von Großbritannien und Irland
Schönheit & Eleganz in Meisenheim
In der „Elisabeth Suite“ finden Sie ein sehr großzügiges Platzangebot mit separatem Schlafraum, einem wertvollen Schrank aus der Zeit der Namenspatronin, einer Couchgarnitur und vielem mehr. Diese großzügige Suite lädt zum längeren Verweilen ein. Die Couch kann in ein vollwertiges zweites Doppelbett verwandelt werden, so dass die „Elisabeth Suite“ besonders auch für Familien oder gute Freunde geeignet ist. Eleganz und Gemütlichkeit müssen keine Gegensätze sein.
Elisabeth, eine Schönheit von europäischem Rang, wurde 1770 als Prinzessin am englischen Hof geboren. Sie war die jüngere Schwester der späteren Könige George IV., Wilhelm IV. und Ernst August I. sowie die Tante von Königin Viktoria. Nachdem Napoleon endgültig geschlagen war und auf dem Wiener Kongress Europa neu geordnet wurde, fiel Meisenheim an die Landgrafschaft Hessen-Homburg. Dessen schneidigen Erbprinz Friedrich, vormals österreichischer Husarengeneral, lernte Elisabeth bei einem Ball in London kennen und heiratete ihn 1818. Meisenheim wurde die Sommerresidenz von Friedrich und Elisabeth. Mit reicher Mitgift ausgestattet kümmerte sich Elisabeth um die Modernisierung des Meisenheimer Schlosses, dessen romantische heutige Gestalt ebenso wie der englische Park auf sie zurückgeht. Im Schloss wurde das erste Wasserkloset Kontinentaleuropas eingerichtet. Aber Komfort und Eleganz waren nicht Ihre einzigen Interessen, so engagierte sie sich auch für Bildung und Armenpflege. Sie verstarb 1840 in Frankfurt am Main.
Montfort Suite
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Mythos Montfort
Der Berg der großen Burgunder
„Die Montfort Suite“ ist unsere größte Suite, die mit einem Wohnraum mit wertvollen Möbeln des 18. Jahrhunderts ausgestattet ist, Tische und Stühle und eine gemütliche Sitzecke aufweist, deren Couch in ein vollwertiges zweites Doppelbett verwandelt werden kann. Das größte Bad des Hauses mit Doppelwanne und Tageslicht ist ein weiteres besonderes Merkmal. Genießen Sie den wunderbaren Blick aus den Fenstern über die Dächer der Altstadt und bis in die Weinberge. Vergessen Sie aber auch nicht, dem namensgebenden Weinberg einen Besuch abzustatten!
Diese Lage, über fünf Hektar im Alleinbesitz des Weingutes Disibodenberg, steht für Möglichkeit und Anspruch des Burgunders von der Nahe. Der Name „Montfort“ erklärt sich durch das Adelsgeschlecht der Familie Boos von Waldeck und Montfort; zu ihrer Burg führte der Weg von Odernheim durch den Weinberg. Die Lage Montfort ist ganz nach Süden ausgerichtet. Sie gehört teilweise zu den steilsten Weinbergen in der Welt. Durch den Boden, Tonschiefer über vulkanischem Untergrund, und das Kleinklima bieten sich hier ideale Voraussetzungen für große Burgunder, sowohl für Pinot Noir (Spätburgunder) als auch die weißen Varianten Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder. Der begnadete Weinmacher Thomas Zenz erschließt heute dieses Potenzial.
Charlotte Friederike Suite
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Charlotte Friederike
Der Engel von Meisenheim
Die Suite besteht aus einem großzügigen Schlafzimmer mit schönem lichtdurchflutetem Badezimmer mit Wanne und einem Wohnraum, im dem eine Couch zu einem vollwertigen zweiten Doppelbett verwandelt werden kann. Möbel und Türen des 18. Jahrhunderts setzen gestalterische Akzente. Die Suite empfiehlt sich auch für längere Aufenthalte.
Die Linie der „Meisenheimer Wittelsbacher“ wurde durch Stefan I. Herzog von Pfalz-Zweibrücken begründet, der in der Schlosskirche begraben ist und in Meisenheim regierte. Neben allen bayerischen Königen entstammen auch die schwedischen Könige Karl X., Karl XI. und Karl XII. diesem Geschlecht. Eine für Meisenheim besonders wichtige Vertreterin war Charlotte Friederike, die Tochter des Pfalzgrafen Friedrich Ludwig, Herzog von Pfalz-Zweibrücken. Sie wurde 1653 in Zweibrücken geboren und starb 1712 auf einem Hofgut in Dörrmoschel. Beigesetzt ist sie in der Schloßkirche zu
Meisenheim. Als im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 der Sonnenkönig Ludwig XIV. von Frankreich seine Truppen mit dem Schlachtruf „Brûlez le Palatinat“ (Verbrennt die Pfalz) aussandte, wurden alle pfälzischen Städte zerstört. Der Comte de Mélac, brutaler Oberbefehlshaber Ludwig XIV. exekutierte ohne Gnade den Befehl, dem Heidelberg, Mannheim, Speyer, Worms, Zweibrücken etc. zum Opfer fielen. Einzig Meisenheim blieb verschont, weil Charlotte Friederike vor den Toren der Stadt Mélac überzeugen konnte, lediglich einige symbolische Zerstörungen an Türmen und Stadtmauer vorzunehmen. Wenn Sie morgen durch unser Städtchen bummeln und mittelalterliche Bauten bewundern können, so verdanken Sie dies auch einer tatkräftigen Frau: Charlotte Friederike, dem „Engel von Meisenheim!“
Eckart Witzigmann Suite
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Eckart Witzigmann
Der Koch mit dem alles anders wurde
In dieser Suite genießen Sie einen besonders schönen Blick über die Dächer der Altstadt von Meisenheim bis in die Weinberge. Ein originaler, bemalter Schrank aus der Region des Namenspatrons, wertvolle Grafik, und stuckierte Michelinsterne setzen optische Akzente. Neben dem Schlafzimmer mit großzügigem Wannenbad findet sich hier ein Wohnzimmer, in dem die Couch in ein weiteres vollwertiges Doppelbett verwandelt werden kann. Besonders schön ist, hier bei einem Glas Wein auf dem Balkon die Abendsonne zu genießen... Die Suite empfiehlt sich auch für längere Aufenthalte.
Wie kein Zweiter hat Eckart Witzigmann die Hochküche in Deutschland im 20. Jahrhundert beeinflusst und entwickelt. 1941 im Vorarlberg geboren, absolvierte er nach seiner Kochlehre zahlreiche internationale Stationen. Wendepunkt war dabei die Tätigkeit bei den Brüder Haeberlin in Illhäusern. Hier lernte er die Haute Cuisine kennen. Weitere Stationen waren die großen Meister der Hochküche Paul Bocuse, Roger Vergé sowie die Gebrüder Troisgros. 1971 wurde er Küchenchef im neuen Restaurant Tantris in München. Es ist bis heute ein einzigartiges Gesamtkunstwerk, dass durch ihn geprägt wurde. 1978 eröffnete er sein eigenes Restaurant „Aubergine“ in München, das bereits 1979 mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurde. Eckart Witzigmann erhielt diese Wertung als erster deutschsprachiger Koch und zweiter Koch weltweit außerhalb Frankreichs. Die Aubergine behielt ihre Auszeichnung bis zu ihrer Schließung 1993. Sie war nicht nur eine der weltweit wichtigsten Pilgerstätten der Kulinarik, Witzigmann und seine Mitstreiter veränderten die Esskultur vieler Deutschen entscheidend. Auch die zahlreichen Witzigmann Schüler, darunter zum Beispiel Harald Wohlfahrt, Claus-Peter Lumpp, Christian Jürgens, Bobby Bräuer, Hans Haas, Alfons Schuhbeck, an der Nahe Johann Lafer und viele mehr, sowie eine Vielzahl von Kochbüchern und souveräne Medienauftritte von Witzigmann waren wirkungsmächtig.
Meisenheim war leider keine Station von Eckart Witzigmann. Aber als Meisenheimer Junge mit kulinarisch interessierten Eltern durfte ich die Haut Cuisine zunächst bei Haeberlin und anderen französischen Meistern kennenlernen und dank Eckart Witzigmann und seinen Mitstreitern dann auch in Deutschland … Unser Meisenheimer Hof wäre ohne ihn nicht das, was er ist! Gault Millau verlieh ihm den Titel "Koch des Jahrhunderts“. Das passt, danke Eckart Witzigmann!
Owner’s Suite
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Owners Suite
Gebettet im geschichtsträchtigen Adelshof
Am Anfang unseres Hotels stand die Renovierung des einmaligen Boos von Waldeckschen Hofes, einem Baudenkmal von hohem Rang. Teils museal eingerichtet war dieser Adelshof über viele Jahrhunderte Kulminationspunkt Meisenheimer Geschichte, bevor er zur Ruine verkam, um von uns aus dem Dornröschenschlaf geküsst zu werden.
Im ersten Stock richtete sich Eigentümer Prof. Christian Held eine besondere Wohnung ein. Beim ersten Rundgang durch das Haus fiel ihm ein Raum auf, der eine ganz eigene Aura ausstrahlt. „Hier möchte ich schlafen“ war der spontane Entschluss und gemeinsam mit einem Salon, Badezimmer und Toilette war hier über Jahre die Meisenheimer Wohnung von Christian Held, daher neudeutsch „Owners Suite“.
Genießen Sie einen Aufenthalt in Räumen, die wahrhaft Geschichte ausstrahlen mit wertvollen historischen Möbeln, Schlossdielen, Gemälden und Kunstgegenständen. Und obwohl natürlich aller moderner Komfort vorhanden ist, werden Sie sich Jahrhunderte zurückversetzt fühlen und vielleicht von dem sagenhaften Rittergeschlecht der Boos von Waldeck träumen. So fehlt schließlich die Geschichte von ihrem Ritterstiefel Trunk in keinem deutschen Sagenbuch und gute Weine haben wir auch heute noch!
Appartements
ideal für Familien, Paare und Gruppen von 2 bis 6 Personen
Ihr Zuhause auf Zeit – die Appartements im Meisenheimer Hof. Erleben Sie stilvolles Wohnen das historischen Charme mit modernem Komfort verbindet – ideal für Paare, Familien oder kleine Gruppen von 2 bis 6 Personen. Jedes Appartement ist ein Unikat mit eigenem Grundriss und liebevoll gestalteter Einrichtung. Sie wohnen großzügig und ganz privat - mit separatem Schlafzimmer, modernem Bad mit bodengleicher Dusche sowie einer voll ausgestatten Küche. So genießen Sie maximale Flexibilität – ob für ein entspanntes Frühstück im eigenen Tempo oder einem längeren Aufenthalt mit allen Annehmlichkeiten
Ferienwohnung „Glanblick“
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Ferienwohnung Glanblick
Meisenheims Geschichte spüren
Der Glanblick ist etwas Besonderes: von der Rezeption gelangt man in wenigen Minuten auf einem malerischen Spaziergang durch die Meisenheimer Altstadt zu einem idyllisch gelegenen, historischen Fachwerkhaus. Es wurde in alter Zeit von den Meisenheimer Henkern bewohnt. Hier liegt Ihre großzügige Ferienwohnung.
Das Haus überbaut partiell die Stadtmauer und liegt direkt an unserem Fluß, dem Glan. Sie haben einen wunderbaren Blick, denn am anderen Ufer des romantischen Gewässers steigt, über einem verwilderten Barockgarten, der Wald in die Höhe. Die Wohnung bietet Ihnen einen Freisitz auf dem ehemaligen Wehrgang, ein großes, komfortables Bad, ein Schlafzimmer und mit verglasten Falttüren zum Wehrgang einen gemütlichen Salon übergehend in eine offene Küche. Direkt vor dem Gebäude ist ein Steg, bei dem Sie sich im Sommer zu badenden Einheimischen gesellen können oder starten Sie hier zu einer Ruderpartie auf dem Glan? Dann packen wir den Picknickkorb! Am Morgen ist das Sichten von Eisvögeln nahezu garantiert. Die Mischung aus einem wunderbaren Fachwerkhaus mit viel originaler Substanz, modernerem Komfort und die einmalige Einbettung in die Natur wird Sie begeistern. Hier bietet es sich an, auch länger zu verweilen.
Ferienwohnung „Im Jagdhaus“
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Der „Jäger aus Kurpfalz“
„Ferienwohnung „im Jagdhaus“
Geht man die Obergasse in Richtung Schlosskirche, findet man neben dem Meisenheimer Hof unser Jagdhaus. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, hat eine Fassade aus der Biedermeierzeit und ist wesentlich größer als die Ansicht von der Obergasse vermuten lässt, da es „L“ förmig das linksseitige Nachbarhaus rückwärtig mit umschließt.
Im ersten Obergeschoss liegt unser Hotelzimmer „der Jäger aus Kurpfalz“ und die Ferienwohnung “im Jagdhaus“. Das großzügige, waldgrün gestrichene und mit schönen, historischen Möbeln ausgestattete Zimmer kann als Hotelzimmer separat gebucht werden oder die Ferienwohnung im Ganzen. In diesem Fall verfügen Sie über ein weiteres schönes Schlafzimmer mit Doppelbett sowie ein großes Dachstudio zum Wohnen, bei dem eine Ausziehcouch in ein vollwertiges drittes Doppelbett verwandelt werden kann, eine Wohnküche mit allen Geräten, einschließlich Waschmaschine und ein Bad. Die Wohnung ist teilweise modern und mit wertvollen Antiquitäten möbliert und strahlt ländliche Behaglichkeit aus. Sie gefällt nicht nur Jägern… Ihr Heim in Meisenheim!
Der Ursprung dieses sehr bekannten deutschen Volkslieds bleibt dunkel. Komponist und Dichter unbekannt. Nachweisbar ist das Lied seit 1794. Schon seit dem 19. Jahrhundert gibt es einen ebenso kuriosen wie energischen Streit zwischen Wissenschaftlern und Heimatforschern um die Frage, wer er nun eigentlich war, der Jäger aus Kurpfalz. …
Vor dem Hintergrund des derb-sexuellen Inhalts des Liedes (in den meisten Ausgaben wird auf die Wiedergabe der einschlägigen Strophen verzichtet), gibt es aber auch Distanzierungen: „Unser Vorfahr war der Jäger aus Kurpfalz nicht!“ Seine Majestät der allerhöchste Jagdherr Kaiser Wilhelm II. weihte 1913 auf Entenpfuhl über Sobernheim, das Jäger aus Kurpfalz-Denkmal ein. Es ist dem kurpfälzischen Erbförster Friedrich Wilhelm Utsch, genannt der Jäger aus Kurpfalz, gewidmet, der jedenfalls unbestreitbar ein Jäger aus Kurpfalz war. Er lebte von 1732 bis 1795, besuchte oft seinen Bruder Johann Heinrich, der zur Meisenheimer Kaufmannschaft gehörte. Seine Tochter Margarethe heiratete 1791 in Meisenheim den Meisenheimer Kaufmann Karl Anton Puricelli, nach dessen Familie wir ebenfalls ein Hotelzimmer benannt haben.
Ob der junge Markus Pape das Hochzeitsmenü gekocht hat? Wie dem auch sei.
“Juja, Juja, gar lustig ist die Jägerei
Allhier auf grüner Heid!”
Nicolas Appert
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Nicolas Appert
Kulinarische Weltgeschichte streift Meisenheim
Das Appartement Nicolas Appert verfügt über ein schönes Schlafzimmer und ein großzügiges Badezimmer mit Wanne. Weiterhin über eine voll eingerichtete Küche und eine große Terrasse, auf der Sie im Standkorb die Ruhe über den Dächern Meisenheims genießen können. Die wertvolle Einrichtung, zum Beispiel mit einem Barockschrank aus der Zeit von Nicolas Appert und moderner originaler Grafik z.B. von Horst Hussel: „Tanz der Sardinien“ setzt Akzente. Sie befinden sich schließlich im Appartement des Erfinders der Konservierung. Besonders geeignet auch für längere Aufenthalte
1749 wird in der Champagne der Erfinder und Meisterkoch Nicolas Appert geboren. Er war Sohn eines Weinhändlers und Gastwirt, absolvierte eine Ausbildung zum Koch und ließ sich schließlich zum Meisterkoch weiterbilden. 1772 wurde er Küchenchef und Mundkoch von Herzog Christian IV von Pfalz-Zweibrücken. Dieses Amt behielt er bis zu dessen Tod. In seiner Zeit als Koch in unserem Herzogtum beschäftigte er sich intensiv mit dem Thema Konservierung leichtverderblicher Lebensmittel. Hintergrund waren die langen Transportzeiten von Lebensmitteln von Paris in das Herzogtum. Weilte der Herzog in Meisenheim, reiste Nicolas Appert in seinem Gefolge. Wahrscheinlich hat er auch in Meisenheim mit der Konservierung experimentiert. Seit 1784 lebte Appert wieder in Frankreich. Ihm gelang noch vor 1800 die moderne Konservierung: Also die Haltbarmachung von Lebensmitteln durch Erhitzen und Aufbewahrung in luftdichtverschlossenen Gläsern. Im Haus bewahren wir eine historische „Bouteille à conserve Appert“ aus der Zeit um 1800 auf. 1804 gründete Appert die weltweit erste Konservenfabrik. In der Weiterentwicklung setzte er ab 1812 Weißblechdosen ein. Auf Initiative der französischen Regierung publizierte Appert seine Technik in der epochalen Werk „Livre de tous le ménages ou l’art de conserver“. Nicolas Appert starb hochbetagt am 01. Juni 1841. Der Meisterkoch war einer der wichtigsten Wegbereiter der modernen Lebensmitteltechnologie. Auch wenn wir in unserem Restaurant eine frische Küche bevorzugen: Modernes Leben wäre ohne Konservierung nicht denkbar. Vielleicht wurde die Konservierung hier erfunden, jedenfalls streifte kulinarische Weltgeschichte Meisenheim …