

STAATSKUNST & STERNEKÜCHE
■ Fr 13.03.2026
Dinieren wie die Queen in Deutschland
Am 13.03.2026 laden wir Sie zu einem außergewöhnlichen Abend in die ehemalige Synagoge sowie den Meisenheimer Hof ein – dort, wo Geschichte, Genuss und Inspiration aufeinandertreffen. Freuen Sie sich auf einen stilvollen Impulsvortrag und ein perfekt abgestimmtes 4-Gang-Menü, das die Idee des deutschen „Küchenwunders“ genussvoll erlebbar macht.
Walter Scheel prägte die Bundesrepublik nicht nur als Bundespräsident, Außenminister und FDP-Parteivorsitzender – er war auch ein leidenschaftlicher Förderer der Kulinarik. Als Queen Elizabeth II. 1978 ihren zweiten Staatsbesuch in Deutschland absolvierte, lud Scheel sie zu einem legendären Bankett auf Schloss Augustusburg ein. Das Menü: kreiert von Spitzenköchen wie Eckart Witzigmann und Franz Keller – ein Meilenstein kulinarischer Ästhetik.
In seinem Impulsvortrag in der ehemaligen Synagoge nimmt uns der Historiker Prof. Dr. Josef Matzerath (Universität Dresden) mit auf eine Reise zur Entstehung des deutschen Küchenwunders seit den 1970er Jahren. Er zeigt, wie sich die deutsche Gastronomie an der französischen Nouvelle Cuisine orientierte – und wie Walter Scheel diese Entwicklung als höchster staatlicher Repräsentant aktiv unterstützte, indem er Spitzenköche für Staatsempfänge engagierte. Im anschließenden Gespräch, moderiert von Prof. Dr. Ewald Grothe (Archiv des Liberalismus, Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit), diskutiert Josef Matzerath gemeinsam mit Markus Pape die Entwicklung der kulinarischen Ästhetik der letzten fünfzig Jahre – fundiert, lebendig und genussnah.
Abgerundet wird der Abend durch ein exklusives 4-Gang-Menü im Meisenheimer Hof, das den Geist dieser Epoche aufgreift und modern interpretiert. Ein Abend für alle Sinne – historisch inspirierend, kulinarisch verführerisch. Erleben Sie Geschichte auf dem Teller und dinieren Sie wie die Queen in Deutschland
119,- € pro Person inkl. 4-Gang-Menü, Weinbegleitung, Selters Mineralwasser, ILLY Kaffee
Beginn 18:30 Uhr (Haus der Begegnung, i.e. ehemalige Synagoge Meisenheim, Saarstraße 3), um Reservierung wird gebeten
(Bildquelle: dpa picture alliance / Alamy)
